S.N. Noris e.V. Wilhermsdorf
S.N. Noris e.V. Wilhermsdorf

Vereinsordnung

 

Bei der Gründung der Sport- und Naturistengemeinschaft S.N. Noris e.V. im Jahre 1973 wurde von den damaligen Mitgliedern in der Satzung die Schaffung eines Freizeit-, Sport- und Erholungsgeländes, auf dem Luft-, Sonnen- und Wasserbaden sowie Sport im Sinne des Naturismus ermöglicht werden soll, unter besonderer Wahrung des Familienlebens und der Jugendförderung, beschlossen. Dieses Ziel ist weitgehend erreicht.

 

Unser besonderes Anliegen muss es sein, das Geschaffene zu erhalten, zu pflegen und auszubauen.

 

Jedes Mitglied hat das Recht, das Gelände und die geschaffenen Einrichtungen zu nutzen – es gehört uns allen.

 

Gleichzeitig ist jedes Mitglied verpflichtet, die Regeln des Vereins zu beachten und einzuhalten. Dazu gehört insbesondere, dass sich jeder den Gepflogenheiten des Naturismus entsprechend - sofern es die Witterung zulässt – zu entkleiden hat.

 

 

Die Mitgliederversammlung vom 5. April 2014 hat die nachstehende

 

V e r e i n s o r d n u n g”

 

gebilligt. Sie tritt ab 5. April 2014 in Kraft.

 

Die bisher gültige Vereinsordnung wird mit dem gleichen Tag außer Kraft gesetzt.

 

 

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INHALTSVERZEICHNIS der Vereinsordnung
 
  1. Unser Gelände
  2. Stellplätze auf dem Gelände

  3. Geländedienst

  4. Arbeitsleistungen

  5. Gebührenliste

 

 

I Unser Gelände

 

  1. Zutritt

 

Zu unserem Gelände haben Zutritt:

a) alle Mitglieder unseres Vereins

b) Gäste von anderen FKK-Vereinen mit gültigem Mitgliedsausweis

c) Gäste von Vereinsmitgliedern

d) Neubewerber und Interessenten

 

Die Anmeldung der Gäste erfolgt durch anwesende Mitlieder, die auch die Unkostenbeiträge erheben.

 

  1. Parkplatz

 

Auf dem Parkplatz ist raumsparend vorwärts einzuparken.

Die Ein- und Ausfahrt zum Parkplatz darf nicht verstellt werden.

 

  1. Eingangs- und Einfahrtstore

 

Die Eingangstüre, sowie die Einfahrtstore dürfen nicht durch Fahrzeuge verstellt werden. Die Tore sind stets von demjenigen abzuschließen, der als letzter das Gelände verlässt.

 

  1. Vereinsheim

 

Das Vereinsheim und dessen Einrichtungen stehen Mitgliedern und Gästen während des Aufenthaltes auf dem Gelände zur Benutzung offen. Dies gilt für den Aufenthaltsraum, dessen Einrichtungen und Ausstattung von jedermann pfleglich und schonend zu behandeln ist.

Der Dusch- und Waschraum sowie die Toiletten sind Gemeinschaftsanlagen und unterliegen einem besonderen Gebot der Hygiene und Sauberkeit.

Geschirrspülen im Aufenthaltsraum und im Waschraum ist grundsätzlich untersagt. Für die Wasserentnahme und Schmutzwasserbeseitigung sind besondere Einrichtungen vorhanden.

 

Im Aufenthaltsraum befindet sich ein Telefon. Über die Gesprächseinheiten ist ein Nachweis zu führen. Jeder Benutzer hat Name und Datum sowie den jeweiligen Zählerstand nach Gesprächsende in die Telefonliste einzutragen. Die Liste dient als Grundlage für die Gebührenberechnung, die der Kassier vornimmt.

 

Im Interesse der Gemeinschaft wird von jedermann erwartet, mit dem Verbrauch von Energie – Wasser/Strom/Gas – sparsam umzugehen.

 

Die Kellerräume dienen vor allem der Aufbewahrung von vereinseigenen Gegenständen und der Lagerhaltung von Getränken etc. Das Abstellen oder Aufbewahren von Gegenständen aller Art aus privatem Besitz ist nur in Ausnahmefällen und mit Absprache des Vorstandes gestattet.

 

  1. Bauhof und Werkstatt

 

Für die Instandhaltung und die laufende Pflege des Geländes besitzt der Verein Werkzeuge, Geräte, Maschinen, Baumaterialien etc., welche in einem Bauhof aufbewahrt werden. Jedes Mitglied kann sich für Arbeiten auf dem Gelände entsprechendes Gerät entnehmen. Es ist nach Gebrauch wieder an Ort und Stelle zurückzubringen.

Verschmutzte Geräte sind vorher zu säubern, beschädigte dem Vorstand anzuzeigen. Der Vorstand sorgt für die Instandhaltung der Arbeitsgeräte.

 

Der Rasentraktor (Aufsitzer) darf nur von Personen bedient werden, die vom Vorstand hierzu eingewiesen wurden.

 

  1. Abfallbeseitigung

 

Jedes Mitglied muss seinen persönlichen Abfall selbst entsorgen und mitnehmen.

Für die Abfuhr der Abfälle aus dem Vereinsheim sorgt der Geländedienst.

 

Das Ablagern nicht mehr gebrauchsfähiger, persönlicher Gegenstände der Mitglieder auf dem Gelände ist nicht statthaft.

 

  1. Grillen und Lagerfeuer

 

Grillen (ausgenommen mit Gas- und Elektrogrill) ist nur am Grillplatz erlaubt. Offenes Feuer (Lagerfeuer) darf ebenfalls nur am Grillplatz entzündet werden. Wegen der erheblichen Brandgefahr durch Funkenflug ist beides nur unter ständiger Aufsicht Erwachsener gestattet. Glut und Aschenreste sind abzulöschen!

 

  1. Alkohol

 

Auf unserem Gelände besteht kein Alkoholverbot.

 

  1. Fotografieren

 

Vor dem Filmen und Fotografieren ist das Einverständnis aller beteiligten Personen einzuholen.

 

  1. Fundsachen

 

Fundsachen sind beim Vorstand abzugeben.

 

  1. Sport und Spiel

 

Auf dem Gelände besteht eine separate Tischtennisanlage und ein Swimmingpool..

Ballspiele sind nur auf dem Volleyballplatz erlaubt, außer Federball, sofern dadurch niemand belästigt wird. Für alle Einrichtungen haben Eltern persönliche Aufsichtspflicht. Der Verein haftet nicht bei Unfällen.

 

  1. Haftung für Schäden

 

Bei vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Beschädigung von Einrichtungen des Vereins haftet der Verursacher oder sein gesetzlicher Vertreter.

 

  1. Erste Hilfe

 

- Telefon im Aufenthaltsraum, bzw. private Mobiltelefone

- Verbandskasten in der Herrentoilette

 

 

Notrufnummern sind im Vereinsheim ersichtlich.

 

Rufnummern der Ärzte:

Dr. Werner Ihle Mobil:   0175 4 11 58 14

Hauptstraße 27

91452 Wilhermsdorf Tel: 09102 1865

 

Sonstige Rufnummern im Notfall:

Notruf 110 bzw. 112

BRK Rettungsdienst Tel.: 09102 / 1 92 22

91452 Wilhermsdorf

Deutsche Lebensrettungsgesellschaft Rettungsstation, 90768 Fürth, Tel.: 0911 / 76 25 81

 

  1. Ruhezeiten

 

Die nachstehend genannten Ruhezeiten sind unbedingt einzuhalten. Eltern sollten dies auch ihren Kindern gegenüber durchsetzen:

 

> werktags von 22.00 Uhr – 7.00 Uhr,

> Samstag, Sonntag, Feiertage von 23.00 Uhr – 7.00 Uhr,

> Mittagsruhe täglich zwischen 13.30 Uhr und 14.30 Uhr.

 

Bei vom Vorstand angeordneten Arbeitseinsätzen kann diese Regelung außer Kraft gesetzt werden.

Grundsätzlich wird erwartet, dass sich jeder rücksichtsvoll verhält, da das Gelände in erster Linie der Erholung dienen soll.

 

 

  1. Tiere

 

Das Mitbringen von Tieren auf das Gelände wird individuell entschieden.

 

 

II Stellplätze auf dem Gelände

 

  1. Stellplätze

 

Die Zuweisung und Überwachung der Stellplätze obliegt dem Vorstand.

Der Stellplatz ist vom Mitglied ohne Anrechnung von Arbeitsstunden in Ordnung zu halten. Veränderungen am Stellplatz bedürfen der Zustimmung des Vorstandes.

 

  1. Gäste

 

Die Zuweisung von Wohnwagen- oder Zeltplätzen an Urlaubsgäste aus anderen Vereinen erfolgt durch anwesende Mitglieder, die auch die Gebühren zu erheben haben.

 

  1. Zulassungsvorschriften

 

Zugelassen sind Wohnwagen und Wohnmobile. Diese sind regelmäßig einer Gasprüfung zu unterziehen (alle 2 Jahre).

Vorzelte und Sonnendächer dürfen ohne Größenbegrenzung dann aufgestellt werden, wenn mit dem jeweiligen Wohnwagennachbarn Einvernehmen besteht.

 

  1. Fernsehantennen

 

Für den Fernsehempfang sind Antennen und SAT-Schüsseln zulässig.

 

  1. Gas- / Stromverbrauch

 

Bei Benutzung von Gas und Strom sind die entsprechenden Sicherheitsvorschriften zu beachten.

Zum Jahresende werden die Stromzähler aller Stellplätze vom Vorstand abgelesen und der Verbrauch dem Kassier mitgeteilt. Dieser erstellt hieraus die Stromverbrauchsabrechnung und fordert die Beträge mit der Jahresabrechnung ein.

 

Stromkabel dürfen nicht dort am Boden liegen, wo Rasen gemäht werden muss.

 

  1. Ordnung und Sauberkeit im Stellplatzbereich

 

jeder Platzinhaber hat für Ordnung und Sauberkeit im Bereich seines Stellplatzes zu sorgen. Dazu gehören insbesondere das Grasmähen, das Entfernen abgefallener Blätter und des Unkrautes.

Unter den Wohnwagen sollten keinerlei Gegenstände gelagert werden, dies wirkt unschön.

Bei der Aufstellung von Behältern (Gerätekiste) ist darauf zu achten, dass diese sich harmonisch ihrer Umgebung anpassen.

 

Wäscheleinen sind optisch unzumutbar und nicht erlaubt.

 

 

III Geländedienst

 

  1. Dauer und Durchführung

 

Der Geländedienst beschränkt sich auf die Monate April bis Oktober und wird am Wochenende abgeleistet.

Bei Verhinderung ist rechtzeitig für eine Vertretung zu sorgen und dies in die Liste einzutragen.

Der Geländedienst macht einen kurzen Eintrag im Geländedienstbuch.

 

Nicht geleisteter Geländedienst wird mit dem von der Mitgliederversammlung festgesetzten Betrag 27.- EUR berechnet.

 

 

  1. Aufgaben des Geländedienstes

 

An Reinigungsarbeiten sind auszuführen:

 

WC´s einschließlich Zugang, Duschen, Waschbecken, Seifenschalen und Spiegel sowie Fußböden im Haus nass wischen

 

Terrasse und Kellertreppe  kehren

 

Im Aufenthaltsraum aufräumen, Tische und Küchenzeile abwischen

 

Norishütte, Gehweg vor der Norishütte einschl. Eingang zum Gelände bei Bedarf reinigen.

Grillplatz säubern.

 

Der Geländedienst bringt auf eigene Kosten Putzmittel und Toilettenpapier (1 Großpackung) mit.

 

Der Geländedienst sorgt für die Abfallbeseitigung aus dem Vereinsheim.

 

 

IV Arbeitsleistungen

 

  1. Arbeitsbereitschaft

 

Im Interesse der Erhaltung und Pflege unseres Geländes sind jeweils zu Beginn und am Ende der Saison gemeinsame Arbeitseinsätze erforderlich. Von jedem arbeitsfähigem Mitglied wird erwartet, dass es sich im Rahmen des zumutbaren an den gemeinsamen Arbeitseinsätzen beteiligt.

 

 

  1. Organisation

 

Der Vorstand legt die Arbeitstermine fest. Diese finden in der Regel an Samstagen statt. Die vorgesehenen Arbeiten werden durch Aushang im Vereinsheim bekanntgegeben.

 

 

  1. Arbeitsablauf

 

Der Arbeitsdienstleiter koordiniert die geplanten Arbeiten unter Berücksichtigung der jeweiligen persönlichen Belange und/oder der besonderen Fähigkeiten der zur Arbeit erschienen Mitglieder.

 

 

  1. Nachweis

 

Als Nachweis für geleistete Arbeitsstunden wird ein Arbeitsbuch geführt. Es werden Datum, Name, Stundenzahl und Art der geleisteten Arbeit eingetragen. Der Arbeitsdienstleiter oder ein Vorstandsmitglied ist berechtigt, die Einträge auf Richtigkeit zu prüfen.

 

Der Kassier schließt das Arbeitsbuch nach Beendigung der Arbeitseinsätze ab und erstellt eine Liste über nicht geleistet Arbeitsstunden.

 

 

  1. Ausfall von Arbeitseinsätzen

 

Sofern aus witterungsbedingten Gründen ein Arbeitseinsatz an den festgelegten Tagen ganz oder teilweise nicht möglich ist, besteht kein Anspruch auf etwaige Zeitgutschrift.

 

 

 

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